Die*JungenHugos2021

Preis

Francesca Depfenhart & Jan Moritz Bortt

GRÜNES QUARTIER AM HAFENPLATZ BERLIN

Universität Stuttgart

 

 

Wie kann eine Großstruktur erfolgreich revitalisiert werden? Mit diesem Projekt werden durch die Transformation einer Megastruktur in einen menschlichen Maßstab nachbarschaftliche Beziehungen und Kommunikation gefördert, um einer Anonymität entgegenzuwirken. Mit dem Konzept gelingt es, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Haltung und gelebter Umsetzung zu vermitteln.

Preis

Pauline Rohländer

WEGE ZUR IDENTITÄT – ARCHITEKTONISCHE KONZEPTE FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM IM DIGITALEN ZEITALTER

Universität Stuttgart

 

Menschen zieht es verstärkt wieder aufs Land. Trotzdem möchten sie etwas erleben und wünschen sich kleine Theater oder Gemeinschaftshallen. Mit„Dorfleben“ assoziiert man seit jeher Nachbarschaft, Identität und einen menschlichen Maßstab. Diese ländlichen Charaktereigenschaften galten zwar oft schon als überholt, gewinnen aktuell aber zunehmend an Energie. Das Projekt gibt mutige Antworten auf die Frage, wie man Dorfleben neu denken kann.

Preis

Jonathan Hering

NEUE HASENBERGSTEIGE STUTTGART

Universität Stuttgart

 

Die Stadt ist ein Palimpsest, Strukturen werden ständig überschrieben. Spuren können teilweise aber wieder gelesen und – wenn möglich – genutzt werden. Hier werden mit Gespür für Räume, die Spannung generieren, bestehende Orte zusammengeführt, präzisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit einfachsten Mitteln wird aus dem Vorhandenen ein neuer Kulturraum geschaffen.

 

Preis

Laurena Ebe

UNIVERSITÄT DER GESTALTUNG ULM – DIE EVOLUTION EINES ERBES Universität Stuttgart

 

Der Entwurf ist realitätsnah und sehr gut durchgearbeitet. Vor dem Hintergrund der Belebung von industriellen Standorten trägt das Projekt zur Stadtaktivierung bei. Die Idee der historischen Hochschule für Gestaltung Ulm wird aufgegriffen und an einen innerstädtischen Ort verlagert. Die Aktualität besteht darin, dass die Hochschule an ein Mobilitätskonzept angeschlossen wird: die Studierenden können direkt mit dem Zug zur Hochschule gelangen und benötigen kein Auto mehr.

 

Anerkennung

Magdalena Weiland

FASSADENRÄUME

Staatliche Akademie der Bildenen Künste Stuttgart

 

Die Fassade wurde in den letzten Jahren vulgarisierst und nur noch als Kleid betrachtet, das man über ein Gebäude stülpt. Aber sie ist mit das wichtigste Bauteil: das Interface zwischen der Intimität des privaten Raums und der Öffentlichkeit der Stadt. Dieses Projekt eröffnet uns die Perspektive, an die historische Vorstellung von Fassade als Schicht anzuknüpfen und einen Bedeutungswandel zu vollziehen – von der Schnittstelle zwischen innen und außen hin zur Schnittmenge, die einen Dialog mit dem öffentlichen Stadtraum ermöglicht.

 

Anerkennung

Christine von Raven

NECKARINSEL STUTTGART

Staatliche Akademie der Bildenen Künste Stuttgart

 

Der Neckar bildet in Stuttgart eine Insel. Der Umgang damit bis in die 1970er/1980er-Jahre kann pointiert folgendermaßen zusammengefasst werden: „Da legen wir eine Autobahn drüber, dann Gleise und nochmals Gleise.“ Somit fungiert die Insel bislang nur als Auflager für die zahlreichen Brücken. Umso positiver fällt das Statement bei diesem Projekt auf: Wir müssen uns den Raum zurückerobern und es gibt Methoden und Ideen, wie dies gelingen kann!

 

Anerkennung

Friedrich Lorch & Dan Roth
SADAODI ARCHIPEL
Universität Stuttgart

 

Dies ist ein visionäres Projekt, eine Architekturutopie, eine Art Traumwelt mit Oasencharakter. Die Übersteigerung der archetypischen Formen verleiht dem Konzept seine Stärke. Das Projekt zeigt auf, dass es gelegentlich sinnvoll sein kann, sich von überkommenen Vorstellungen zu befreien, um neue Ideen und Welten für unsere Städte erdenken zu können.

 

Anerkennung

Lyuyan Shen
TEEHAUS
Universität Stuttgart

 

Dieses Projekt zeigt uns Momente auf, wie wir sie alle brauchen: die Rück-zugsmöglichkeit in eine einfache, nicht zu technisierte Welt. Das Konzept ist sehr reduziert im Einsatz der gewählten Mittel – nicht nur in Bezug auf die Konstruktion, sondern auch in der Anordnung der Räume. Hier rückt die emo-tionale Komponente der Architektur und ihre Sinnlichkeit in den Vordergrund. Auch Low Tech kann innovativ und visionär sein.

 

Startschuss-Preis

Emilie Schölkopf
DER POLYVALENTE RAUM
Hochschule für Technik Stuttgart

 

Mit dem vorliegenden Projekt wird mit einfachen Mitteln ein spannender neuer Raum auf einem Bestandsgebäude im Stuttgarter Zentrum geschaffen. Bauaufgaben wie diese werden zunehmend die Betätigungsfelder für Architektinnen und Architekten aufspannen. Die Arbeit, die im ersten Studienjahr entstanden ist, leistet hierzu einen vielversprechenden Beitrag.